Mal will sie das Auto, mal will sie es nicht … und zahlen dafür schon gleich gar nicht

Wir fuhren als Familienkutsche einen gebrauchten X5. Das Auto gehört meiner Firma und ist auch auf diese angemeldet. Aus Gründen der Fairness habe ich aber bei der Hausratsaufteilung gesagt, dass ich das Auto als privat sehe. Wir einigten uns, dass sie das Auto im Zuge der Aufteilung bekommen würde.

Da meine Frau für Ihre Nebenkosten (so auch Auto) selbst aufkommen muss, trifft das auch auf das Auto zu (wurden bisher privat über die Firma abgerechnet).

Vor etlichen Wochen fiel ihr ein, dass der X5 für sie viel zu teuer sei. Sie wollte sich einen 1er BMW leasen. Sie erkundigte sich, und teilte mir mit, sie hätte ein tolles Angebot gefunden (220,- €/Monat), bräuchte aber von mir eine Unterschrift wegen Bürgschaft. Ich teilte ihr mit, dass ich das sicher nicht machen würde. Zwei Tage später rief sie wieder bei mir an und meinte, sie hätte noch einmal mit dem Verkäufer gesprochen, dieser sagte ihr, dass er das Problem bei Trennung mit Finanzierung kenne, er aber in den Leasingvertrag eine Klausel einbauen könne, bei der ich als Bürge unterschreibe und bei ggf. Zahlungsunfähigkeit meiner Frau, ich die Höhe der Leasingrate von ihrer Unterhaltszahlung abziehen könne.
… das kam mir schon seltsam vor. Ich teilte ihr mit, dass sie mir das mal schriftl. schicken solle. Ich würde das prüfen. Nach einem Tag kam der Leasingvertrag von ihr per email.
… nichts bezüglich Bürgschaft drin. Ich antwortete, dass ich die Klausel mit der Bürgschaft schriftlich wolle. Sie meinte, das könne der Verkäufer erst ausformulieren, wenn der Vertrag zustande komme. Ich sagte, das sei mir egal, sie solle das organisieren, dass er mir besagten Bürgschaftstext per email zukommen lassen würde.
… einen Tag später kam per email diese Bürgschaftsvereinbarung (schon komplett ausgefüllt), doch ohne einen Vermerk wegen Unterhaltsverrechnung (das geht eh nicht, ist gesetzl. geregelt). Ich rief sie daraufhin an und fragte sie nach der Klausel. Sie sagte: „Ne, das hat der Verkäufer nie gesagt, dass das eine Klausel im Vertrag ist. Das müssen wir beide selbst auf einem Blatt Papier regeln …“

Hier an dieser Stelle fehlen mir mal wieder die Worte …

End vom Lied war, dass ich nichts unterschrieben habe. Sie meinte sauer: „Ich komme schon noch zu meinem neuen Auto“.

Ich hatte ihr in der Zwischenzeit angeboten, dass ich das Auto als Firma (läuft ja auf die Firma) verkaufe und ihr das Geld geben würde. War aber alles fruchtlos.

Inzwischen haben wir folgenden Stand:

  • Sie sagte mir daraufhin: „Die Nebenkosten für den X5 werde ich nicht bezahlen, das Auto gehört ja nicht mir, sondern deiner Firma“
  • Sie gibt mir das Auto am 20.12. zurück, weil sie da ihren neuen bekommt.

Ist das nicht geil? Mal will sie das Auto, mal will sie es nicht … und zahlen will sie dafür eh nicht … aber fahren!

… eigentlich müsste ich JETZT sagen: „Morgen steht das Auto vor meiner Firma und der Schlüssel ist im Briefkasten“

Leute, Leute, … der Ton macht die Musik. Das war doch schon immer so! Und das es da bei mir alle Schalter raushaut ist auch klar, oder? Ich meine: Auto fahren, aber nicht dafür zahlen … geht halt 0!

Allgemein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: